MdB Edathy vermittelte Treffen zwischen Nienburger Autorinnen und Bundesfrauenministerin
"Nun kommen die Frauen - dann ist es mit unserer Gemütlichkeit vorbei". So lautet der Titel eines Buches, das die Steyerbergerinnen
Marie-Luise Schmidt und Ulrike Meyersiek veröffentlicht haben.
Darin beschäftigen sich die beiden Autorinnen mit einer in den 70er Jahren in Steyerberg entstandenen Initiative, den Einfluss von Frauen auf
Entscheidungen des örtlichen Gemeinderates zu erhöhen.
Als Kreis-Nienburger Bundestagsabgeordnete hält Sebastian Edathy das Buch für eine gelungene Dokumentation und Auswertung regionaler
Zeitgeschichte.
Er vermittelte deshalb jetzt ein Treffen zwischen den Autorinnen und der Bundesfrauenministerin Christine Bergmann in Berlin.
An Stelle der krankheitsbedingt verhinderten Ulrike Meyersiek wurde Marie-Luise Schmidt von Marianne Helms aus Hoya in die
Bundeshauptstadt begleitet. Frau Helms war an der redaktionellen Endfassung des Buches beteiligt.
Im Mittelpunkt des Gespräches, das Helms, Schmidt, Edathy und Bergmann im Reichstagsgebäude führten, standen die Erfahrungen in
Steyerberg und die jetzigen Anforderungen an eine moderne Gleichstellungspolitik.
"Die jungen Frauen von heute stehen auf den Schultern der Frauen, die sich in den letzten Jahrzehnten für die Gleichberechtigung eingesetzt
haben", sagte Christine Bergmann. Vieles, was selbstverständlich erscheine, habe mühsam erkämpft werden müssen. So etwa eine
flächendeckende Versorgung mit Betreuungseinrichtungen für Kinder.
Die Ministerin betonte, dass die Steyerbergerinnen mit ihrem Buch ein wichtiges Stück Demokratieentwicklung vor Ort festgehalten und
zugänglich gemacht hätten.
Sebastian Edathy ließ es sich nicht nehmen, nach dem gemeinsamen Gespräch mit der Frauenministerin die beiden Gäste, Marie-Luise Schmidt
und Marianne Helms, durch das Reichstagsgebäude zu führen.