11.11.2004
MdB Sebastian Edathy wird SPD-Sprecher im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung
Die SPD-Bundestagsfraktion hat den heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy zu ihrem neuen Sprecher im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung (BPB) gewählt.
Die Bundeszentrale für politische Bildung ist der größte überparteiliche Bildungsträger Deutschlands. Ihre Aufgabe ist es, durch Maßnahmen der politischen Bildung Verständnis für politische Sachverhalte zu fördern, das demokratische Bewusstsein zu festigen und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu fördern.
Dem Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung gehören 22 Bundestagsabgeordnete (SPD 10, Union 9, Grüne 2, FDP 1) an. Das Kuratorium begleitet die Arbeit der Bundeszentrale und kontrolliert diese insbesondere unter den Gesichtspunkten von Wirksamkeit und Ausgewogenheit.
Sebastian Edathy wurde vor zwei Jahren in das Kuratorium berufen. Am 9. November 2004 wurde er nun einstimmig zum Sprecher der SPD-Abgeordneten gewählt. Diese Aufgabe übernimmt er offiziell am 25. November 2004. An diesem Tag tritt das Kuratorium zu seiner nächsten Sitzung zusammen. In deren Rahmen soll der bisherige SPD-Sprecher, MdB Dieter Grasedieck, zum Vorsitzenden des Kuratoriums bestimmt werden. Er tritt damit die Nachfolge des bisherigen Vorsitzenden Ernst Küchler (SPD) an, der vor wenigen Wochen zum Oberbürgermeister seiner Heimatstadt Leverkusen gewählt worden war und daher aus dem Bundestag ausgeschieden ist.
Sebastian Edathy: "Ich freue mich auf die Übernahme dieser zusätzlichen Aufgabe." Sie sei eine gute Ergänzung zu seiner Arbeit als stellvertretender Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion im Innenausschuss des Bundestages und zu seiner Tätigkeit als Sprecher der "Arbeitsgruppe Rechtsextremismus" der SPD-Bundestagsfraktion, erläutert Edathy.