07.03.2003
Sebastian Edathy mit dem Bundespräsidenten in Indien
In Begleitung von Bundespräsident Johannes Rau und der Staatsministerin im Auswärtigen Amt, MdB Kerstin Müller, besuchte jetzt der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy die Republik Indien.
Die erste Indien-Reise eines Bundespräsidenten seit 13 Jahren führte die deutsche Delegation unter anderem in die Hauptstadt des Landes, New Delhi. Dort fanden Gespräche mit Regierungschef Vajpayee, Präsident Kalam und Oppositionsführerin Gandhi statt. Im Mittelpunkt der Unterredungen stand das Ziel einer Vertiefung und Ausweitung der Zusammenarbeit auf wirtschaftlicher, wissenschaftlicher und kultureller Ebene.
Bundespräsident Rau hatte Edathy als den Vorsitzenden der deutsch-indischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages darum gebeten, ihn bei der Reise zu begleiten. So organisierte der heimische Abgeordnete neben anderen Terminen eine Zusammenkunft des Bundespräsidenten mit indischen Abgeordneten. Ein Thema dabei war die Haltung Deutschlands und Indiens zur Irak-Frage. Es bestand Übereinstimmung in der Ablehnung eines Krieges, beide Seiten sprachen sich für eine friedliche Konfliktlösung aus.
Zwischenzeitlich wurde MdB Sebastian Edathy in die gemeinsame Beratergruppe der deutschen und der indischen Regierung berufen. Aufgabe dieses deutsch-indischen Gremiums ist die Erarbeitung von Vorschlägen an beide Regierungen für die Verbesserung der Handelsbeziehungen und des politisch-kulturellen Dialoges zwischen Deutschland und Indien.
Sebastian Edathy kehrte in der Nacht zum (heutigen) Freitag zusammen mit dem Bundespräsidenten in einer Maschine der Luftwaffe nach Deutschland zurück. Weitere Reise-Gäste des Bundespräsidenten waren neben Edathy u.a. Bundesbankpräsident Ernst Welteke, BDI-Vize Dr. Arend Oetker und Dr. Theo Sommer, Herausgeber der Zeitung "Die Zeit".