13.09.2003
MdB Edathy von Kanzler-Reise zurück
Erfolgreiche Gespräche in Asien

Nach getaner Arbeit auf dem Rückweg nach Deutschland im Luftwaffen-Airbus: Bundeskanzler Gerhard Schröder und der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy
Ausgesprochen zufrieden ist der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy in der Nacht zum Dienstag von einer sechstägigen Asien-Reise zurückgekehrt. Edathy hatte Bundeskanzler Gerhard Schröder bei dessen offiziellen Besuch von vier Ländern (Indien, Pakistan, Afghanistan und Vietnam) begleitet.
Insbesondere mit Blick auf die Kanzlervisite in Indien und in dessen Nachbarländern Pakistan und Afghanistan fiel Sebastian Edathy, Vorsitzender der deutsch-indischen Parlamentariergruppe des Deutschen Bundestages, eine wichtige Rolle zu. So moderierte Edathy eine Gesprächsrunde zwischen indischen Abgeordneten und dem Bundeskanzler, begleitete Schröder zum Treffen mit dem neuen indischen Premierminister Manmohan Singh, sprach mit pakistanischen Parlamentariern und Ministern über die indisch-pakistanischen Beziehungen und traf in Kabul den afghanischen Präsidenten Hamid Karsai sowie Außenminister Abdullah Abdullah.
Sebastian Edathy: "Die Reise stimmt mich sehr optimistisch, was die Entwicklung in Südostasien betrifft." Die Beziehungen zwischen den Atomwaffen-Staaten Indien und Pakistan hätten sich deutlich entspannt, was die Sorge um eine Eskalation der Grenzstreitigkeiten beider Länder mindere. Sehr positiv sei auch zu werten, dass sowohl Indien als auch Pakistan ein wachsendes Interesse am Ausbau der Handelsbeziehungen mit Deutschland hätten. Das gegenwärtige Handelsvolumen von jährlich 5,5 Milliarden Euro werde in den nächsten Jahren mit hoher Wahrscheinlichkeit steigen, was nicht zuletzt der deutschen Exportwirtschaft nutzen werde und damit für den deutschen Arbeitsmarkt förderlich sei.
Auch die Entwicklung in Afghanistan sei bei allen Unwägbarkeiten auf einem eher guten Weg. Bedrückend sei aber die nach wie vor angespannte Sicherheitslage im von vielen Kriegsjahren geschundenen Land. Mit dem Hubschrauber war Edathy vom Flughafen über eine noch immer in weiten Teilen zerstörte Stadt zu den im "Camp Warehouse" in der Nähe von Kabul stationierten deutschen Soldaten geflogen und hatte anschliessend an einer im kleinen Kreis abgehaltenen Unterredung mit Afghanistans Präsidenten Hamid Karsai teilgenommen. Ein Einzelgespräch führte Edathy zudem mit dem afghanischen Außenminister Abdullah Abdullah.
MdB Edathy: "Es ist richtig, dass die Bundesrepublik nicht nur Mitverantwortung für die Absetzung des terroristischen Taliban-Regimes übernommen hat, sondern jetzt auch nachhaltig am Aufbau der Demokratie mitwirkt." Sebastian Edathy, stellvertretender innenpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, hatte sich in Kabul unter anderem über die Hilfe des Bundeskriminalamtes bei der Ausbildung einer neuen afghanischen Polizei informiert.