19.01.2007
Telekom schreibt an MdB Edathy: DSL-Versorgung in der Region Nienburg-Schaumburg bald bei 92,5%
Um sich nach dem aktuellen Stand der Versorgung im Bundestagswahlkreis Nienburg-Schaumburg mit dem leistungsstarken Breitbandnnetz der Telekom, DSL, zu erkundigen, hatte der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy die Telekom AG angeschrieben.
Das DSL-Netz bietet Übertragungsraten von 1 bis 16 Megabit pro Sekunde. Ein hoher DSL-Versorgungsgrad gerade des ländlichen Raumes ist für viele Unternehmen aus Wettbewerbsgründen wichtig, aber auch für viele Privatpersonen von Bedeutung - auch, um eine "digitale Spaltung" zwischen Ballungszentren einserseits und der Fläche andererseits zu vermeiden und eine Benachteiligung der auf dem Land lebenden Bevölkerung abzuwenden.
Die Telekom verweist in ihrer Stellungnahme an Sebastian Edathy auf positive Zahlen: "Konkret für Ihren Wahlkreis Nienburg-Schaumburg haben unsere Recherchen den folgenden Sachstand ergeben: Zurzeit können von den vorhandenen 109.126 Festnetzanschlüssen Ihres Wahlkreises 98.499 mit T-DSL versorgt werden. Sobald die geplante Baumaßnahme im Ortsnetz Heemsen (Landkreis Nienburg) abgeschlossen ist, ca. Ende Juni 2007, erhöht sich die Anzahl der versorgten Anschlüsse auf insgesamt 100.932. Somit ergibt sich ein Anschluss-Versorgungsgrad von 92,5% für die Bürger Ihres Wahlkreises. Dies entspricht dem durchschnittlichen bundesdeutschen Versorgungsgrad für T-DSL."
Die Telekom prüft nach eigenen Angaben weitere Lückenschlüsse im DSL-Netz: "Die Telekom untersucht zurzeit, ob für die Gemeinde Hespe (Landkreis Schaumburg) sowie im Bereich Nienburg (Zweckverband Linkes Weserufer und Gemeinde Marklohe) der Einsatz einer dezentral aufzubauenden Technik möglich und wirtschaftlich vertretbar ist. Hier wäre dann ggf. zu prüfen, ob dazu Kooperationsprojekte der jeweiligen Gemeinden mit der T-Com aufgesetzt werden können. (...) Möglicherweise können wir so auch für die bisher nicht versorgten Bürger Ihres Wahlkreises in naher Zukunft T-DSL zur Verfügung stellen."
Sebastian Edathy freut sich über die recht guten Zahlen. Gemeinden, in denen eine DSL-Versorgung noch nicht vorhanden ist, steht die Niederlassung Nordwest der T-Com in Oldenburg als Ansprechpartnerin zur Verfügung.