02.02.2007
Albert-Schweitzer-Schüler macht Praktikum bei Sebastian Edathy
Kurz vor der Vergabe der Halbjahres-Zeugnisse entsendet die Nienburger Albert-Schweitzer-Schule traditionell die Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs in Firmen, Betriebe und Behörden, in denen sie während eines zweiwöchigen Praktikums erste Einblicke in die Arbeitswelt gewinnen können.
Für eine besonders reizvolle Aufgabe entschied sich der Schüler Nico Vowinkel (16) und bewarb sich für einen Praktikumsplatz im Berliner Büro des heimischen Bundestagsabgeordnetem Sebastian Edathy. Hier, so erhoffte sich Vowinkel, würde er sein Wissen über die Demokratie in Deutschland vertiefen und zudem den bundespolitischen Alltag in Berlin näher kennenlernen können.
Die erste Kontaktaufnahme zu Edathy fand schon vor Monaten statt. Während einer Klassenfahrt im Mai 2006 hatte Edathy Vowinkels Klasse zu einem Gespräch und einer Führung in den Bundestag eingeladen. Vowinkel war fasziniert vom parlamentarischen Betrieb und entschloss sich, für sein anstehendes Schülerpraktikum "seinem" Abgeordneten eine Bewerbung zukommen zu lassen.
Auf die Frage, warum er sich auf einen Praktikumsplatz bei einem Bundestagsabgeordneten beworben hat, antwortet Vowinkel: "Ich wollte einfach einmal die Arbeit eines Abgeordneten miterleben und sehen, wie Politik gemacht wird. Das, was in Berlin geschieht, erscheint oftmals weit weg und ist doch auch für uns vor Ort von großer Bedeutung.“
Wie intensiv in Berlin gearbeitet wird, konnte Vowinkel in der Tat feststellen. So berichtet er über seine Erlebnisse als Praktikant: " Ich hatte das große Glück, dass in meine Praktikumszeit die erste Bundestags-Sitzungswoche des Jahres 2007 fiel. Ich konnte Einblicke in die Arbeit des Innenausschusses, dem Herr Edathy vorsitzt, sowie der SPD-Fraktionsgremien erlangen. Zudem begleitete ich Herrn Edathy auf einer Vielzahl von Terminen bei Verbänden, Regierungsvertretern und Interessengruppen. Auch die Arbeit im Büro des Abgeordneten konnte ich kennenlernen. Man merkt, dass hinter einem Abgeordneten auch immer sehr gute Mitarbeiter stehen müssen, welche ihm im Hintergrund zuarbeiten.“
Foto: Schülerpraktikant Nico Vowinkel (links) und MdB Sebastian Edathy vor der Türo von Edathys Berliner Büro.