22.06.2007
Nienburger Schüler machte mit bei "Jugend und Parlament" im Bundestag
Rund 300 junge Leute im Alter von 16 bis 20 Jahren nahmen jetzt vier Tage lang an der Veranstaltung "Jugend und Parlament" des Deutschen Bundestages in Berlin teil.
Mit dabei war auf Einladung des heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy auch Robert Notbohm (19) aus Bücken, der gerade sein Abitur an der Nienburger Albert-Schweitzer-Schule abgeschlossen hat.
Vier Tage konnte Notbohm im Rahmen eines Planspiels in die Rolle eines Abgeordneten schlüpfen. Es wurden mehrere "Gesetze" in von den Jugendlichen gebildeten "Fraktionen", "Ausschüssen" und dem "Plenum" beraten und letztlich – je nach Mehrheit im Jugendparlament – beschlossen. Die Beratungen fanden in den Fraktionssitzungssälen im Reichstagsgebäude sowie in den Bundestags-Ausschusssitzungssälen statt. Zu den Plenardebatten durften die Teilnehmer sogar in den Plenarsaal, in das Herzstück der deutschen Demokratie.
Ziel des Planspiels war es, die Arbeitsweise des Deutschen Bundestages nicht nur zu erklären, sondern sie erlebbar werden zu lassen. Um sich in die Rollen der Abgeordneten hineinversetzen zu können, erhielten die Teilnehmer Rollenprofile, welche die zu spielenden Personen charakterisierten und deren politische Prioritäten verdeutlichten.
Sebastian Edathy, der Robert Notbohm eingeladen hatte, nahm sich zudem selbst einige Zeit für den Gast aus dem Landkreis Nienburg. Notbohm konnte an einem Hintergrundgespräch Edathys zum Thema "Online-Durchsuchungen" teilnehmen und traf sich mit Edathy zum Abendessen. Zudem kam es zu einer kurzen Begegnung mit dem Vorsitzenden der SPD-Bundestagsfraktion, Dr. Peter Struck.
Robert Notbohm: "Die Tage in Berlin waren eine tolle Erfahrung, die nicht nur Spaß gemacht, sondern mein politisches Interesse deutlich gefördert hat."
Anlage (Foto): Treffen im Reichstagsgebäude: Robert Notbohm (Mitte), SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Struck (links) und MdB Sebastian Edathy