19.10.2007
Sprecherin der Stolzenauer Lebenshilfewerkstatt nahm an Berliner Tagung teil
Beate Busch, Sprecherin der behinderten Beschäftigten in der Lebenshilfewerkstatt Stolzenau, kam jüngst auf Einladung der SPD-Bundestagsfraktion nach Berlin. Dort nahm sie gemeinsam mit der Stolzenauer Lebenshilfe-Mitarbeiterin Maike Rüter an einer Werkstatträte-Konferenz teil.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Frage, wie behinderten Menschen mehr Teilhabemöglichkeiten und Mitwirkungsrechte zugänglich gemacht werden können. So berichtete die Behindertenbauftragte der Bundesregierung über die im kommenden Jahr anstehende Einführung des sogenannten "persönlichen Budges". Dieses soll seelisch behinderte Menschen, soweit sie können und wollen, in die Lage versetzen, selbst über Ausgaben zu entscheiden.
Begrüßt wurden Busch und Rüter am Rande der Konferenz gemeinsam mit weiteren Werkstatträten vom heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, Vorsitzender des Innenausschusses, in dessen Büro. Bei einem gemeinsamen Kaffee berichtete Barbara Busch von ihrer Arbeit. Sebastian Edathy unterstrich in dem Gespräch, er halte es für wichtig, dass nicht nur über behinderte Menschen, sondern vor allem mit behinderten Menschen gesprochen werde. Dies müsse mehr und mehr zur Selbstverständlichkeit werden.

Foto: Gemeinsame Runde im Berliner Abgeordnetenbüro (v. rechts): Barbara Busch, Maike Rüter (beide Stolzenau), Horst Kropinski (Nordenham), MdB Sebastian Edathy, Henning Flick (Soltau-Fallingbostel) und Jürgen Schirmbeck (Osnabrück)