26.02.2009
Edathy von Gesprächen in Bangladesch und Pakistan zurück
Der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy, Vorsitzender des Innenausschusses des Parlaments, ist am Dienstagabend von einer rund einwöchigen Reise nach Bangladesch und Pakistan zurückgekehrt.
In beiden Staaten fanden nach langer Zeit vor wenigen Wochen (Bangladesch) bzw. vor exakt einem Jahr (Pakistan) Wahlen statt, die von internationalen Beobachtern als frei und fair bezeichnet wurden.
Edathy, als Vorsitzender der deutsch-südasiatischen Parlamentariergruppe des Bundestages u.a. für die Kontakte zwischen Deutschland und Bangladesch bzw. Pakistan zuständig, nutzte die Reise, um sich einen persönlichen Eindruck von der aktuellen Situation in beiden Ländern zu machen. Er traf Vertreter der Zivilgesellschaft, u.a. Friedensnobelpreisträger Muhammad Yunus aus Bangladesch, ebenso wie hochrangige Vertreter der beiden Staaten. In Pakistan sprach Edathy mit dem Premierminister, dem Außenminister sowie dem Oppositionsführer, in Bangladesch mit der Regierungschefin und der Vorsitzenden der größten Oppositionsfraktion. Er kam zudem mit Journalisten und Vertretern von Menschenrechtsorganisationen zusammen.
Hauptfelder der Zusammenarbeit Deutschlands mit Bangladesch und Pakistan sind Fragen der Energieversorgung. Auch die Förderung demokratischer Kultur und der Bildung sollte nach Edathys Angaben vermerkt in den Blickpunkt gerückt werden. Bangladesch und Pakistan gehören nach wie vor zu den ärmeren Ländern der Welt und weisen einen enormen Entwicklungsbedarf auf. Beide Länder haben eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung. "Demokratische Stabilität in beiden Gesellschaften wäre ein wesentlicher Beitrag zu mehr Frieden auf der Welt und ein Beleg dafür, dass Demokratie und Islam sehr wohl miteinander vereinbar sind", so Edathy.

MdB Edathy und Friedensnobelpreisträger Prof. Muhammad Yunus

MdB Edathy und Bangladeschs Regierungschefin Sheik Hasima

MdB Edathy und Pakistans Oppositionsführer sowie Ex-Premierminister Nawaz Sharif