08.04.2009
Sebastian Edathy und AFS suchen Gastfamilien für Austauschschüler
Immer mehr Menschen in Deutschland geben einem ausländischen Gastschüler eine zweite Heimat und profitieren ein Leben lang durch tiefe Freundschaften und interkulturellen Austausch.
Diesen Trend bestätigt AFS Interkulturelle Begegnungen e.V., eine der größten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen weltweit: Engagierten sich im Jahr 2000 deutschlandweit 414 Gastfamilien bei AFS, so bieten heute schon mehr als 800 Familien Schülern aus aller Welt ein Zuhause auf Zeit.
Ein wichtiger Grund für das wachsende Interesse ist das Bewusstsein, dass Sprachkenntnisse und interkulturelle Kompetenz wichtige Werte sind, von denen unter anderem auch der eigene Nachwuchs profitiert. Das weiß auch der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy: "Ein Gastschüler ist eine wirkliche Bereicherung für eine Familie. Die oft gänzlich anderen Lebensgewohnheiten der Jugendlichen bieten beiden Seiten viel Lern- und Erfahrungspotenzial und öffnen einem die Augen dafür, dass man das Leben auch anders leben kann. Darüber hinaus macht es auch einfach eine Menge Spaß, Zeit mit den Austauschschülern zu verbringen.“ Aus diesem Grund unterstützt Sebastian Edathy AFS auch in diesem Jahr wieder bei der Suche nach Gastfamilien und bittet Familien aus den Landkreisen Nienburg und Schaumburg, darüber nachzudenken, einen der jungen Gastschüler bei sich aufzunehmen.
Da AFS davon ausgeht, dass die Zahl potenzieller Gastschüler für das nächste Austauschjahr ab September 2009 weiter steigen wird, sucht die Organisation bereits heute interessierte Familien, die zehn Monate lang einen Schüler aus einem der fast 50 AFS-Länder wie Brasilien, Kolumbien, Australien oder Polen an ihrem Leben teilhaben lassen möchten. Bewerben können sich Familien, Paare ohne Kinder und Alleinerziehende. Einzige Voraussetzung ist das Interesse an anderen Menschen und Offenheit gegenüber Neuem. Fremdsprachenkenntnisse sind nicht erforderlich, schließlich wollen die 15- bis 18-Jährigen Deutsch lernen.
Bei der Vermittlung achtet AFS darauf, dass die Austauschschüler von ihren Interessen her zur Gastfamilie passen. Außerdem wird jede Familie während des Austauschs von einem ehrenamtlichen AFS-Familienbetreuer begleitet.
Wer sich vorstellen kann, ein Schuljahr lang ein Gastkind aus einem anderen Land bei sich aufzunehmen, meldet sich beim AFS-Regionalbüro Nord telefonisch unter 040 399222-90 oder direkt im Berliner Büro von Sebastian Edathy unter 030 227 75754.
Weitere Informationen zum AFS-Gastfamilienprogramm findet man im Internet unter www.afs.de/gastfamilie.