23.04.2009
MdB Edathy trifft Vertreter der Hautau-Belegschaft in Berlin
Der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy traf jetzt 14 Vertreterinnen und Vertreter der Belegschaft der Firma Hautau (Helpsen) zu einem Gespräch in Berlin. Die Gästegruppe unter Leitung der Hautau-Betriebsratsvorsitzenden Ingrid Kachel hatte den Besuch eines Seminars der IG Metall in der Bundeshauptstadt mit einem Abstecher in den Bundestag verbunden, um mit Edathy über aktuelle Themen zu sprechen.
Im Mittelpunkt stand die Wirtschaftskrise mit ihren Auswirkungen auf mittelständische Betriebe. Edathy betonte, dass ein "Schutzschirm für Arbeitsplätze" notwendig sei. Die Entscheidung des Parlamentes, die Möglichkeit zum Bezug von Kurzarbeitergeld auf bis zu 18 Monate auszuweiten, sei hierfür ein wichtiger Beitrag. Da die Firma Hautau einen erheblichen Teil der Produktion exportiert, leidet sie derzeit unter Auftragsrückgängen. Das Klima im Betrieb, unterstrichen die Belegschafts-Vertreter, sei gleichwohl intakt und die Beziehungen zwischen Betriebsrat und Firmenleitung gut.
Der Abgeordnete erläuterte den Gästen zudem seine Aufgaben als Vertreter des Landkreises Schaumburg in Berlin sowie als Vorsitzender des Innenausschusses. Edathy lud die Gruppe im Anschluss zu einer Besichtigung der Reichstagskuppel und zu einem Mittagessen ein.

Betriebsratsmitglieder und Vertauensleute der Schaumburger Firma Hautau. Links neben MdB Sebastian Edathy: Betriebsratsvorsitzende Ingrid Kachel