26.04.2009
MdB Edathy war auf "Nachtschicht": Neun Betriebs-Besuche von 20 bis 8 Uhr
Es hat bereits Tradition: Der heimische Bundestagsabgeordnete Sebastian Edathy besucht seit dem Jahr 1999 einmal im Jahr von 20 Uhr abends bis 8 Uhr morgens Betriebe und Einrichtungen in den Landkreisen Nienburg und Schaumburg. Auch in diesem Jahr absolvierte Edathy jüngst eine von ihm so genannte "8-8-Tour".
Edathy: "Es geht mir darum, Menschen zu treffen, die nachts zum Wohle der Allgemeinheit arbeiten, mich nach ihrer Situation zu erkundigen und ihnen für ihre Tätigkeit zu danken."
Mit Süßigkeiten und Grundgesetzen im Gepäck machte der Abgeordnete neun Stationen: Besucht wurden ein Supermarkt in Loccum, ein Sportstudio in Nienburg, ein Altersheim in Marklohe, das Polizeikommissariat in Stolzenau, eine Kneipe in Stadthagen, das Bückeburger Krankenhaus, die DRK-Rettungswache Rinteln, eine Tankstelle in Gelldorf und ein Hotel in Riepen.
"Eine Sache ist für mich klar", zog Edathy ein Fazit: "Die Steuerfreiheit für Nachtarbeits-Zuschläge muss erhalten bleiben." Wer dann arbeite, wenn der Körper eigentlich Ruhe einfordert, sei besonderen Belastungen ausgesetzt. Von der Schwierigkeit, diese Tätigkeit in Einklang mit dem Familienleben zu bringen, ganz zu schweigen.
Anlage (Fotos)

20.00h: Loccum/Supermarkt

21.15h: Nienburg/Sportstudio

22.15h: Marklohe/Altersheim

23.15h: Stolzenau/Polizei

01.00h: Stadthagen/Kneipe "Kanapee"

02.30h: Bückeburg/Krankenhaus

04.00h: Rinteln/Rettungswache

05.30h: Gelldorf/Tankstelle

07.00h: Riepen/Hotel