17.09.2010
50 Diepholzer Bürger/innen besuchten MdB Edathy - Blick von der Reichstagskuppel über die Dächer von Berlin
Ein Blick aus der Glaskuppel des Reichstages über die Dächer des Regierungsviertels gehört nach wie vor mit zu den Höhepunkten eines Berlinbesuchs.
Das kann die 50-köpfige Reisegruppe aus dem Landkreis Diepholz, die jetzt auf Einladung des Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy (SPD) aus dem Wahlkreis Nienburg–Schaumburg die Bundeshauptstadt drei Tage lang besuchte, nur bestätigen.
Bevor es jedoch auf die Kuppel ging, stand Informatives auf dem Programm. Dem Vortrag auf der Besuchertribüne des Plenarsaals im Deutschen Bundestag folgte eine Diskussion mit Edathy. Dominiert wurde die Diskussionsrunde von den Themen Gorleben (der Abgeordnete ist stellvertretender Vorsitzender des entsprechenden Untersuchungsausschusses), Rente und Gesundheit. Abgerundet wurde der Nachmittag mit dem obligatorischen Fototermin auf der Dachterrasse des Reichstages.
Ein weiterer Programmschwerpunkt des dreitägigen Berlinaufenthaltes unter Leitung von Arthur Rohlfing aus Schwaförden war eine Führung in der Gedenkstätte Hohenschönhausen, der ehemaligen zentralen Untersuchungshaftanstalt der Stasi. Ein Termin, der am Ende sehr nachdenkliche und zum Teil tief betroffene Besucher entließ. Neben der Möglichkeit, sich Berlin auf eigene Faust zu erschließen, nutzte die Reisegruppe eine abendliche Spreefahrt, Berlin und das Regierungsviertel aus einer anderen Perspektive kennenzulernen. Eine Stadtrundfahrt, die sich an politischen Gesichtspunkten orientierte rundete das Programm ab.
Foto: Die Diepholzer Reisegruppe und MdB Sebastian Edathy (1. Reihe, 4. von rechts) auf der Kuppel des Reichstagsgebäudes