- 275 Einträge -
01.07.2010
Diana Michalski
| diana5583 at gmx punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy, vor genau 5 Jahren haben Sie mein Leben sehr positiv beeinflusst, indem Sie mir die Chance gegeben haben, an dem Parlamentarischen Patenschafts-Programm 2005/2006 für junge Berufstätige teilzunehmen. Für diejenigen, die es nicht wissen: Das PPP ist ein 1jähriges Austauschprogramm, welches durch den Deutschen Bundestag und den US-amerikanischen Kongress initiiert wurde.
http://www.bundestag.de/bundestag/europa_internationales/internat_austausch/ppp/index.html
Jedes Jahr bewerben sich ca. 2000 junge Leute, um an diesem einmaligen und besonderen Austauschprogramm teilzunehmen. Sie haben damals mich ausgewählt, und dafür bin ich Ihnen unendlich dankbar!!!
Mein Jahr in Florida hat mir so viele neue Einblicke, Kraft und Ideen beschert. Es haben sich beruflich und privat für mich viele neue Türen geöffnet, ich bin persönlich sehr gewachsen und habe dadurch auch die Möglichkeit bekommen, mein eigenes Land mit ganz anderen Augen zu sehen und kennenzulernen.
Vielen Dank für ALLES!
Ich hoffe sehr, dass es das PPP noch viele Jahre geben wird!!!
Freundliche Grüsse,
Diana Michalski
31.05.2010
Jessica B.
| lost_star at gmx punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
ich bin der Meinung, dass Sie sich in Bezug auf Herrn Köhler ein wenig zurückhalten sollen! Wer eine Gesine Schwan zur Präsidentin machen wollte, sollte seine Funktion eher überdenken... Mit Horst Köhler hatten (LEIDER) wir einen Top-Mann, den wir in naher Zukunft leider nicht wiederbekommen werden!
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Was für ein "Top-Mann" Herr Köhler, dem ich für seine Zukunft alles Gute wünsche, als Bundespräsident war, hat er mit der lafontainschen Art seiner Flucht aus dem Amt ja eindrucksvoll bewiesen...
25.01.2010
Stefan Weber
| stefan punkt weber at spd-auetal punkt de
Lieber Sebastian,
in Anbetracht der rassistischen Gästebuch-Einträge, insbesondere von Herrn Herner und Herrn Classen, stellt sich vielleicht die Frage, ob ein Gästebuch überhaupt noch Sinn macht. Schließlich bietet man so den Hetzern und Polemikern eine ausgezeichnete Plattform. Um aber gleich meine Antwort vorwegzunehmen: Natürlich muss so etwas veröffentlicht werden!!
Gerade dann entblößen sich doch die braunen Schafe und geben sich der Lächerlichkeit preis. Schade nur, das immer weniger hier auf der Seite widersprechen - das will ich hiermit ausdrücklich tun!
Ich habe das Radiointerview und auch die entsetzliche n-tv-Sendung gesehen und stimme dir in deiner Argumentation voll zu.
Ein Grund mehr für mich, auch in 2010 wieder aktiv gegen die Neonazis in Bad Nenndorf zu demonstrieren.
Viele Grüße,
Stefan
24.01.2010
Gerhard Schmalbein
| wildcat1008 at web punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
bitte gestatten Sie mir eine Frage...
Stellen Sie sich folgenden Fall vor;
Ein Mitglied der "Republikaner" möchte in den Polizeidienst aufgenommen werden und seine Mitgliedschaft dort ist kein Geheimnis.
Er bekommt die Stelle aber nicht, obgleich er/sie ohne Zweifel qualifiziert ist, sondern erhält eine Absage. Gleichzeitig werden andere Bewerber mit einer geringeren Qualifikation in den Polizeidienst übernommen.
Was sagen Sie dazu? Finden Sie es gut, dass man solchen "Rechtsextremisten" den Polizeidienst versagt, oder würden Sie das "Experiment" aus demokratischer Sicht auf jeden Fall wagen..?
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Eine geringere Qualifikation als die Mitgliedschaft in einer rechtsextremen Partei kann ich mir bezüglich des Polizeidienstes, in dem man Bürgerinnen und Bürgern gegenüber im Sinne von Artikel 1 des Grundgesetzes aufzutreten hat, ehrlich gesagt nicht vorstellen. Das gilt auch für den Lehrerberuf.
14.01.2010
Adam Herner
| herner201 at web punkt de
Ich beziehe mich auf den Eintrag von Robin Classen. Ich muß gestehen, Sie sind mir ein großes Rätsel, denn ich weiß bei Ihnen nicht, ob Sie nun wirklich so dumm sind, den Mist zu glauben, den Sie verzapfen, oder ob es nur wie so oft um Stimmen-/Machtzuwachs geht.
Ich erkläre Ihnen mal, was Rassismus ist, als Deutscher habe ich damit Erfahrung, und einem Ausländer helfe ich gerne auf die Sprünge:
Rassismus ist, wenn jemand sich wegen seiner Gene/Hautfarbe/Herkunft DURCH EINE DOKTRIN/THEORIE zu einem besseren Menschen macht.
Das kann ich im Beitrag von Herrn Classen in keinster Weise finden. Also hören Sie schon auf, in Deutschland als Gast Deutsche zu beleidigen.
Ich gehe ja auch nicht nach Indien und nenne die Inder Lügner, weil sie es zulassen, das scheinheilige und peinliche Heuchler von dort nach hier reisen und uns beschimpfen.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Dieser Eintrag ist ein weiterer Beleg dafür, dass es in einem Land mit 80 Millionen Einwohnern auch einige durchgeknallte Mitbürger gibt. Herr Herner, wenn Rassisten wie Sie nicht mehr merken, dass sie Rassisten sind, dann sollten Sie Hilfe in Anspruch nehmen. Ggf. kann Ihnen Ihr Hausarzt entsprechenden Rat geben.
27.12.2009
Robin Classen
| robinclassen at gmx punkt net
Sehr geehrter Herr Edathy,
Ihre Anmaßungen als Asiat über die deutsche Einwanderungspolitik bestimmen zu wollen bin ich, und wie man lesen kann viele meiner Mitbürger, langsam satt. Seien Sie froh, dass Sie im Land der Deutschen leben dürfen - das ist bei Leibe keine Selbstverständlichkeit für einen Inder. Ich kenne viele Ausländer mit denen ich mich sehr gut verstehe, die aber spätestens beim Thema Politik "Stopp" sagen und das für eine Angelegenheit der Deutschen halten. Diese Ansicht sollten Sie sich mal zu eigen machen und nicht andauernd Ihre Nase in Angelegenheiten des deutschen Volkes stecken! Ich kümmere mich schließlich auch nicht um den Reisanbau in Neu-Delhi...
Ich will meinen Kindern jedenfalls nicht erklären müssen, dass ein sozialistischer Inder dem Immigrationswahnsinn und der Islamisierung freien Lauf gelassen hat!
In Indien werden Sie sicherlich mehr gebraucht als in Deutschland, Herr Edathy!
Hochachtungsvoll,
Robin Classen
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Dieser rassistische Eintrag spricht für sich. Er steht stellvertretend für viele andere, noch beleidigendere Eintrags-Versuche, die ich aus Rechtsgründen nicht freigeschaltet habe.
27.12.2009
Mustafa K.
| hektor60 at hotmail punkt com
Hallo Herr Edathy,
ich habe eine Fernseh-Diskussion mit Ihnen zum Thema Islam gesehen und möchte mich für ihr unkonventionelles Verhalten bedanken. Leider gibt es nicht mehr viele Politiker, die zu Besonnenheit aufrufen. Viele wie etwa Herr Bosbach von der CDU surfen lieber auf der gängigen Islamophobie-Welle. Ich frage mich wohin das führen soll. Auf vielen Internetseiten schreiben Islamophobe schon ihre Gewaltfantasien nieder. Ich glaube in der Anonymität des Internets sind die Leute ehrlich, und das macht mir Sorgen.
Ich wünsche ich Ihnen alles Gute und frohe Feiertage,
Mustafa K.
21.12.2009
Peter K.,
| Krieger punkt Peter at gmx punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy, erst einmal herzlichen Glückwunsch für Ihre Wiederwahl.
Ich bin erschrocken, aus welchen Kreisen mit einem solchen Hass Ihnen gegenüber aufgetreten wird. Hier ist vor allen Dingen Herr H.M. Broder hervorzuheben.
Es ist richtig gewesen, dass Sie auf die Entwicklung bestimmter Webseiten hingewiesen haben. Es ist für mich höchst unverständlich, dass Leute wie Broder, Giordano diese momentane Anti-Islam-Welle noch zusätzlich aufheizen.
Merken diese denn nicht, welche Plattform für eine Gesinnung geschaffen wird, unter der Deutschland 33-45 im vergangenen Jahrhundert gelitten hat? Gerade Ralph Giordano als Holocaustopfer sollte es besser wissen. Über Broder als Permanentpolemiker sollte man nicht viele Worte verlieren. Ob man das, was er so von sich gibt als journalistische Eigenschaft bezeichnen kann, sei dahingestellt.
Lassen Sie sich durch die Anfeindungen dieser neuen Unverbesserlichen nicht beeindrucken. Für die Zukunft wünsche ich Ihnen Alles Gute.
m.f.G.
Peter K.
21.12.2009
Cain, H-Dieter
| hd punkt cain at t-online punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
könnten Sie näher erläutern, warum ausgerechnet Idioten ein Grund sind, dass Sie Politiker geworden sind? (s.a. 10.12.2009).
Mit freundlichen Grüßen
Hans-Dieter Cain
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
...um deren Einfluss zu begrenzen.
15.12.2009
Wilfried Bartels
| wilfried punkt bartels at teleos-web punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
auch ich habe mir am 7.12. im DLF die Radiosendung „Kontrovers“ angehört. Nachdrücklich möchte ich die von Ihnen in dieser Diskussionsrunde vertretene Auffassung unterstützen. Im Gegensatz zu dem Mitdisskutanten, dem früheren Chefredakteur der Bildzeitung Hans-Hermann Tiedje, haben Sie realisiert, dass der Islam und die hier lebenden Angehörigen dieser Religion inzwischen zu unserer Gesellschaft gehören. Wer den von Huntington prognostizierten „Kampf der Kulturen“ nicht noch mehr eskalieren lassen will, muss vernünftige Gegenstrategien entwickeln im Sinne von „Brückenbauen“ oder nach dem Motto von Johannes Rau: „Versöhnen statt spalten!“
Leitmotiv könnte dabei die in allen Kulturen anerkannte Goldene Regel sein. Sie lautet: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem anderen zu!“ Diese Weisheit entspricht voll und ganz der Werteordnung unserer Grundrechte, die der Maßstab des gesellschaftlichen Zusammenlebens für uns sind – egal welcher Religion oder Weltanschauung jemand angehört. Verstöße gegen diese Grundwerte sind zu ahnden. Dafür steht dem Rechtsstaat eine Vielzahl von Rechtsvorschriften zur Verfügung, auch die Ausweisung, wenn die rechtlichen Voraussetzungen dafür vorliegen.
Im konkreten Fall des Minarettverbots durch den Schweizer Volksentscheid verletzt aber nicht die islamische Minderheit die Goldene Regel, sondern die ganz überwiegend christliche Mehrheit. Wie aus vielen Diskussionsbeiträgen deutlich wird, waren die Minarette auch nur der äußere Anlass für den Volksentscheid. In Wahrheit ging es den Initiatoren um eine islamfeindliche Kampagne. Dass diese auch in Deutschland nach Umfrageergebnissen eine Mehrheit findet, halte ich, der aus guten Gründen keiner Religionsgemeinschaft angehört, für eine Schande und schäme mich dessen. Wir müssen sehr aufpassen, dass die aufgeheizte Stimmung nicht in eine Pogromstimmung umschlägt. Daher ist das Falscheste und Gefährlichste, weiterhin „Öl ins Feuer“ zu gießen.
Aber genau das hat dieser Tage erst wieder der frühere Berliner Finanzsenator Thilo Sarrazin, mit seiner populistischen und provokativen Forderung nach einem Kopftuchverbot getan. Sarrazin geht es offenbar nicht um Integration, sondern um Provokation. Er ist insofern ein geistiger Brandstifter. Er ist nicht nur eine Belastung für die SPD, deren Mitglied er leider immer noch ist, und für die Bundesbank, deren Vorstand er angehört, sondern er ist inzwischen ein Sicherheitsrisiko. Er schürt nämlich Pogromstimmung.
Warum z. B. das Kopftuch für viele ein Hassobjekt darstellt, ist für mich nicht nachvollziehbar. Es als „Symbol für den Machtanspruch des Mannes über die Frau“ zu halten“, wie Sarrazin ausgeführt hat, ist üble Demagogie. Das Bundesverfassungsgericht hat in seinem „Kopftuchurteil“ vom 24. 9. 03 gegen das Land Baden-Württemberg ausdrücklich festgestellt, „dass angesichts der Vielfalt der Motive (für das Tragen) die Deutung des Kopftuches nicht auf ein Zeichen gesellschaftlicher Unterdrückung der Frau verkürzt werden darf.“ Übrigens: In allen drei monotheistischen Religionen spielen Kopfbedeckungen eine wichtige Rolle.
Kopftuchträgerinnen sind oftmals Diskriminierungen und Anpöbelungen ausgesetzt - ein Zeichen von Intoleranz, Voreingenommenheit, Hass und z. T. auch Aggressivität. Im Extremfall kann das dann zu so fürchterlichen Exzessen führen wie zu dem Mord im Sommer dieses Jahres in Dresden, wo eine junge Ägypterin wegen ihres Kopftuches brutal niedergestochen wurde und vor den Augen ihres kleinen Kindes verblutete. Einzelfall? Angesichts der vielen Übergriffe auf „Fremde“ zu viel Einzelfälle! Und wie hätte die Mehrheit unserer Gesellschaft wohl im umgekehrten Fall reagiert, wenn eine junge Mutter christlichen Glaubens von einem durchgeknallten Moslem abgestochen worden wäre, nur weil sie z. B. eine Kette mit Kreuz trug.
Ich kann nur appellieren und hoffen, dass die Menschen endlich die goldene Regel beherzigen. Ferner empfehle ich, die große Rede von Barack Obama an die islamische Welt im Sommer dieses Jahres in Kairo zu lesen.
Mit freundlichen Grüßen
Wilfried Bartels