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17.02.2006
Uwe Heine
Sehr geehrte Herr Edathy,
die angespannte Wirtschaftliche Lage und die ständigen Erhöhungen der
Energiepreise machen die Menschen mürbe. WIR SIND DEUTSCHLAND! Welcher
Plazebopolitiker kam den auf eine solch blöde Idee. WIR SIND FERTIG,
trifft wohl eher den Kern der Sache.
Wissen Sie und Ihre Kollegen eigentlich wie es in vielen Familien
aussieht. Die ständigen Erhöhungen der Energiekosten und Benzinpreise
und zugleich sinkende Einnahmen. Wegfall von Weihnachtgeld, weniger
Urlaub und mehr Arbeitszeit. Rente erst ab 67.
Wo bleibt der Solidäritätszuschlag aus dem Osten ?
Viele Familienväter müssen doch mittlerweile mit Knieschonern bei der
Bank zu kreuze kriechen, weil Sie Häuser finanziert haben und beim
erbauen nicht damit zu rechnen war, das die Energiekosten derart
Explodieren. Dazu kommt noch die ständige Angst um den Arbeitsplatz.
Viele sind diesem Stress doch garnicht mehr gewachsen. und werden
krank, was widerum das Gesundheitssystem belastet. Wie soll das
weitergehen ? 2007 wird dann der Vogel abgeschossen indem die MwSt.
angehoben wird.
Bei einer Familie mit 2 Kindern heißt das eine monatliche Mehrbelastung
von 200,.- €. Die eventuell einegführten Freibeträge von 3000.- €
beziehen sich auf die Kinderbetreuung. Das wäre bei einer normalen
Familie wo Papa arbeiten geht ca. 100.- € monatlich für den
Kindergarten.
Profitieren wieder nur die Doppelverdiener. Den die können die kosten
für eine Ganztagsbetreuung voll absetzten. Ist das Gerecht ?
Dann noch Basel II. Der Mensch wird nicht mehr nach Leistung sondern
nach Einnahmen beurteilt. Haste was -biste was ! Haste nix - biste nix
!
Bei vielen Menschen sieht es mittlerweile doch so aus:
Ein Optimist ist ein Mensch, der ein Dutzend Austern bestellt, in der
Hoffnung, sie mit der Perle, die er darin findet, bezahlen zu können.
(Helen Keller).
Wir hoffen, das Sie sich mehr für Familien und für Arbeitsplätze hier in Schaumburg einsetzen.
09.12.2005
Marcel und Anne
Hallo Herr Edathy!
Wie Sie vielleicht wissen, soll hier in Steyerberg eine tamilische Familie ausgewiesen werden (siehe auch Artikel in der Harke v. 06.12. und 09.12.2005, etc.). Ich denke, dass Ihnen dieser Fall bekannt ist.
Wir finden speziell diesen Fall unmenschlich und hoffen auch nach dem Wahlkampf auf ihre Unterstützung! Werden Sie etwas tun???
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Anmerkung von MdB Sebastian Edathy:
Ich bin mit dem Unterstützerkreis der Familie seit einiger Zeit in Kontakt und werde diesen zu Beginn des kommenden Jahres treffen. Konkret ist es so, dass nach geltendem Recht der Petitionsausschuss des Landtages Niedersachsen zuständig für die Feststellung ist, ob ein Härtefall vorliegt. Direkte Einwirkungsmöglichkeiten habe ich als Bundestagsabgeordneter hierbei nicht.
Ein allgemeines Bleiberecht für langjährig in Deutschland lebende Flüchtlinge (sog. "Geduldete") scheitert auf Bundesebene leider bislang an der ablehnenden Haltung von CDU und CSU.
24.11.2005
Rainer Raach
| rraach(at)web punkt de
Guten Tag Herr Edathy,
wir Bürger sollen überall den Gürtel enger schnallen.
Dies zu akzeptieren fällt schwer angesichts 30 neuer parlamtarischer Staatssektretäre, von denen jeder lt. Medien 500.000€ jährliche kosten für den Steuerzahler verursacht.
Nett ausgedrückt ist das eine Unverschämtheit der neuen großen Koalition und ein Schlag ins Gesicht der Bürger die künftig weniger Geld auf dem Konto haben werden.
R.Raach - Kommentar von MdB Sebastian Edathy: Sehr geehrter Herr Raach, es gibt nicht 30 neue parlamentarische Staatssekretäre, sondern vier. Bislang waren es nämlich 26. Ich glaube, dass diese Zahl auch in der neuen Wahlperiode ausreichend gewesen wäre und es in der Tat schwer zu vermitteln ist, dass einerseits im Bereich der Bundesverwaltung Einsparungen erfolgen sollen, andererseits aber zusätzliche Staatssekretärs-Stellen geschaffen werden.
18.10.2005
Jessica (17)
| jessica_sadra at hotmail punkt de
Hallo Herr Edathy!
Ich persönlich würde mich freuen, wenn Sie sich für den Behindertenbeirat in Rinteln einsetzen würden.
Freue mich, wenn Sie mir antworten würden.
PS: Herzlichen Glückwunsch zum Wahlerfolg!
16.10.2005
Bettina zurheide
| zuri punkt buchholz at g,x punkt net
Lieber Sebastian!
Glückwunsch zum gelungenen Wahlergebnis!
Falls Du in Deinem vollen Terminkalender einmal eine kleine Lücke haben solltest, dann recherchiere doch bitte mal bei den aktuellen Krankenhaus-Zuständen in Deinem Wahlkreis. Stichwort: Privatisierung auf Kosten der Patienten und auch des Personals! Insbesondere das Krankenhaus Stolzenau (inzwischen zur Mittelweser-Klinik umbenannt) kränkelt...
Nach allem, was man so hört und sieht, wird einem Angst und Bange!
Herzliche Grüße und viel Erfolg!
Bettina
10.10.2005
Konrad Koeller
| KonKoe at web punkt de
Hallo Herr Edathy,
ich hoffe, Sie setzen Ihr Statement von der website um, und werden im Bundestag gegen eine Bundeskanzlerin Merkel stimmen. Ich für meinen Teil habe nicht beide Stimmen der SPD gegeben, damit die Partei die Merkelsche ins Kanzleramt hievt. Ob dies generell der Wille Ihrer Wähler ist, sollten Sie daher genau bedenken. Sollten die SPD tatsächlich ihre Wähler verraten, werde ich persönlich meine Konsequenz ziehen und die SPD in Zukunft nicht mehr wählen. Zum Glück gibt es ja noch Alternativen im linken Parteienspektrum....
Anmerkung von Sebastian Edathy, MdB:
Sehr geehrter Herr Koller, leider gibt es zu einer großen Koalition keine Alternative. Und leider haben (etwas) mehr Menschen CDU und CSU gewählt als die SPD. Das ist nun einmal die Realität. Wenn am Ende von Koalitionsverhandlungen ein inhaltlich tragfähiges Ergebnis steht, wird Frau Merkel Bundeskanzlerin. Ich hätte mir gewünscht, dass Gerhard Schröder Bundeskanzler bleiben kann. Es war aber nicht möglich, CDU/CSU zu einem Verzicht auf das Kanzleramt zu bewegen. Wenn eine große Koalition entstehen sollte und die SPD acht von 14 Ministerämtern besetzen kann, wäre dies aber ein personell akzeptables Ergebnis. Wichtiger als das Personal ist jetzt allerdings, welche Inhalte zwischen SPD und CDU/CSU vereinbart werden können.
Übrigens: Hätte nur 1% der PDS-Wähler statt für eine Oppositionspartei für die SPD gestimmt, könnte Gerhard Schröder im Amt bleiben.
19.09.2005
André Müller
| andre at andre-mueller punkt de
Hallo Herr Edathy,
herzlichen Glückwunsch zum Hattrick!
19.09.2005
Marco
| geheim at freenet punkt de
Ganz große Klasse. Basti, mach weiter so.
Nicht locker lassen. Du bist auf dem richtigen Weg.
Hau rein.
19.09.2005
Susanne Nieden
| susanne punkt nieden at igbce punkt de
Hallo Sebastian,
herzlichen Glückwunsch zu deinem Wahlerfolg! Wir wünschen dir bzw. der Partei spannende Gespräche in Berlin und sind gespannt auf die Ergebnisse!
Grüße aus Rehburg!
Susanne und Holger
19.09.2005
Jens
Hallo Herr Edathy!
Dieses Statement ist nicht direkt an Sie gerichtet.
Vielleicht geben Sie mir eine Chance, mich an dieser Stelle zu äußern!
Lieber Herr Schröder, Sie pokern...
Ja, Sie sind n o c h Bundeskanzler, aber bitte nicht mit einer großen Koalition. Sonst folgt der totale Stillst-, und das ist der Untergang!
Bitte nicht so grosskotzig sein und glauben, das gesamte Lager von SPD und CDU führen zu können.
Es gibt sicherlich einige Gemeinsamkeiten, aber auch sehr viele Streitpunkte.
Mein Vorschlag: Rot/Rot/Grün
Begründung: Bei 8,5 % für Die Linke ergeben sich ca. 53 Sitze. Davon sind ca. 40% abtrünnige der SPD (jetzt WASG). Daraus ergeben sich ca. 31 Sitze für ehemalige SEDler (nicht wirklich schön).
Hieraus folgt:
Man muss Überzeugungsarbeit leisten!
Entweder man akzeptiert 31 ehemalige SEDler im eigenen Lager, oder man sorgt für einen totalen und gefährlichen Stillstand in Deutschland (große Koalition).
Was ist nun gescheiter, eine fast unmögliche, große Koalition oder die Duldung von 31 Abgeordneten, welche eben nicht die richtige und passende politische Einstellung vorweisen?
Jetzt sind Sie am Zug!
Dieser Gedanke wird Sie vielleicht erreichen, deshalb hoffe ich auf eine kluge Entscheidung aller Mitwirkenden.
Gruss, Jens
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Anmerkung von Sebastian Edathy, MdB:
Sehr geehrter Zusender,
ich stelle Ihr Statement gerne ein. Es gilt aber: Eine Kooperation mit der PDS wird es seitens der SPD nicht geben. Das ist ausgeschlossen.