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02.12.2009
Birgit Kramp
| b punkt kramp at bad-nenndorf-ist-bunt punkt com
Sehr geehrter Herr Edathy,
zum WDR 5 Tagesgespräch nur zwei kurze Anmerkungen:
1. Sätze die ich am liebsten verbieten würde:
Ich habe ja nichts dagegen, dass die Menschen ihre Religion ausüben, ABER.... 2. Einen Einschüchterungsversuch konnte ich übrigens nicht ausmachen, aber so ist das eben mit den individuellen Realitäten.
Freundliche Grüße,
Birgit Kramp
02.12.2009
Bilal
| bilal79 at gmx punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
in Ihrem heutigen "Duell" gegen niveaulose aber ernst zunehmende Argumente (Ängste) in unserem Land haben Sie mich, einen in Stuttgart geborenen Muslimen, und mit mir zusammen die freiheitlich demokratischen Rechte vorbildlich verteidigt. Vielen Dank dafür. Dies ist auch unser aller Pflicht!
Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.
Viele Grüße aus Stuttgart
01.12.2009
Karin Bruder
| Bruder_International at web punkt de
Herr Edathy, Ihr Auftritt heute beim Duell im Fernsehen ist ja wohl an Arroganz nicht zu überbieten. Warum führen Sie eigentlich nicht gleich die Sharia in D ein..soviel zum Thema Minarette in D bzw. der Volksentscheid in der Schweiz. Ihre Äußerungen sind einfach unglaublich, auch im Hinblick auf Volksentscheide in D. Unglaublich, was sich die Politiker erlauben im gegensatz zum Volkswill4252en
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Kommentar von Sebastian Edathy:
Auch kein Beispiel für Differenziertheit, leider.
01.12.2009
Thomas R.
| thomasrunge at yahoo punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
ich sehe gerade die Sendung "Das Duell" auf n-tv.
Ich teile Ihren Standpunkt zu sehr großen Teilen. Ich finde es ungeheuerlich, wie ein Moderator die Diskussion so sehr in eine Richtung, nämlich in die Richtung von Herrn Gauland treibt.
Ich finde es bemerkenswert, dass Sie bei allen haltlosen Pauschalisierung der beiden Gesprächspartner so gelassen und schlagfertig reagiert haben.
Ich habe mitunter das Gefühl,dass man in Deutschland Angst davor hat, in der Hinsicht vorgeführt zu werden, als das man selbst duckmäuserisch seine Ansprüche unausgesprochen lässt und unterschwellig Veränderungen herbeisehnt. Wenn nun Immigranten und islamische Deutsche Rechte einfordern setzt meines Erachtens in einem Akt von Mißgunst die Denkweise "wenn ich nichts bekomme, sollen auch andere nichts bekommen" ein. Die Sache ist nur, dass sich die einen dafür einsetzen, ihr Leben zu verbessern, die anderen aber nur die Hände in den Schoß legen und nörgeln.
Ihr Auftritt hat mir gut gefallen. Schön, dass jemand bei zwei derart unprofessionellen emotional geprägten Gesprächspartnern Ruhe bewahrt und den Wind aus den Segeln genommen hat.
Gruß
Thomas R.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Vielen Dank für Ihre Zeilen. Bei der Fernsehsendung am 1. Dezember auf n-tv ("Das Duell", 17.10 Uhr) hatte auch ich den Eindruck, dass die Diskussion nicht auf angemessenem Niveau geführt wurde. Da wird in der Schweiz ein Menschenrecht eingeschränkt - und Schuld daran sollen die haben, deren Rechte beeinträchtigt werden. Gibt es Integrationsdefizite? Ja! Aber was folgt daraus? Sie erörtern und über Lösungen sprechen, statt von der Demokratieferne "des" Islam schwadronieren und damit die Lebenswirklichkeit vieler Muslime in europäischen Ländern ignorieren. Wäre ich Moslem, hätte ich Passagen der Diskussion als Beleidigung empfunden. Mehr Differenziertheit hätte der Diskussion gut getan - ein Moderator, der sich ein wenig objektiver verhalten hätte, sicherlich auch.
Wer die Sendung anschauen möchte, hier ist ein Link:
www.n-tv.de/mediathek/videos/sendungen/Gauland-und-Edathy-zum-Minarettstreit-article620863.html
01.12.2009
Christa Ludwig
| christalu3 at t-online punkt de
Bin verwundert, wenn nicht bestürzt, dass ein MdB keine demokratischen Spielregeln akzeptieren (tolerieren?) kann. Es geht weniger um das Thema bei einer Volksabstimmung, sondern um das Ergebnis. Die Mehrheit hat entschieden, die Minderheit hat sich zu fügen. So verhält es sich doch auch bei allen Wahlen in der BRD- leider nicht mehr, da vom Wähler nicht mehr beeinflussbare Koalitionen entstehen. Sind Sie nicht auch mit einer Mehrheit in Ihr Amt gekommen? Im übrigen hat mir nicht gefallen, wie Sie heute bei WDR 5 versucht haben, Anrufer zu beeinflussen bzw. einzuschüchtern. Es geht nicht um ein Menschenrecht, sondern um eine Kirchturmhöhe. Setzen Sie sich doch bitte in anderen Ländern für die Menschenrechte der dort gequälten Frauen ein. Dann haben Sie immer meine Unterstützung - Sie wären auch glaubwürdiger!!
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
1) Die Entscheidung in der Schweiz am 29.11.2009 (Verbot der künftigen Errichtung von Minaretten) ist ein Eingriff in die Freiheit der Religionsausübung. Die Freiheit der Religionsausübung ist ein Menschenrecht. Die Errichtung von Minaretten beeinträchtigt zudem nicht die Rechte Dritter. Da ich mich für Menschenrechte einsetze, auch in anderen Ländern, habe ich diese Entscheidung kritisiert.
2) Bezüglich der Radiosendung von WDR 5 ("Tagesgespräch") am 01.12.2009, 09.20-10.00 Uhr, kann sich jeder Interessierte anhand folgenden Links zum entsprechenden Tondokument selber einen Eindruck machen: http://gffstream-4.vo.llnwd.net/c1/m/1259672329/radio/tagesgespraech/
wdr5_tagesgespraech_20091201_1000.mp3
16.10.2009
Frank Kittelmann
| frank punkt kitttelmann at googlemail punkt com
Sehr geehrter Herr Edathy,
Ihre Definition bezüglich Rassismus erschließt sich mir leider nicht. Hat eine Bevölkerungsgruppe, seien es Deutsche, Franzosen oder Italiener, Juden, Moslems oder Christen statistisch einen höheren IQ als eine andere Gruppe und dies wird ausgesprochen, handelt es sich Ihrer Meinung nach dann schon um Rassismus? Selbstverständlich handelt es sich hier um Statistiken, es wird also nicht behauptet, alle Menschen einer Bevölkerungsgruppe seien intelligenter als die einer anderen. Nach meiner Auffassung wird leider, wenn es um Integrationspolitik geht, viel zu schnell die Moralkeule geschwungen, häufig mit einer ordentlichen Portion Verkennung der Realitäten. Ich wünsche mir politische Debatten um das Thema der Integration und nicht eine ewig lange Diskussion, ob dieser oder jener Satz rassistische Tendenzen erkennen lässt.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Wie kommen Sie darauf, dass "eine Bevölkerungsgruppe, seien es Deutsche, Franzosen oder Italiener,
Juden, Moslems oder Christen statistisch einen höheren IQ als eine
andere Gruppe" hat? Was ist denn das für ein Schwachsinn?
Meine Güte! Genau das ist Rassismus bzw. Diskriminierung, und Sie merken es nicht mal!
Gute Besserung!
06.10.2009
Henry S.
| hspitzer at versanet punkt de
Schön das auch Sie sich dem Medien- und Politiker-Mob anschliessen und Herrn Sarrazin in die Pfanne hauen. Probleme in diesem Land kontrovers-provokativ anzuspreche, nagut. Also reagieren sie mit Rufmord und Hetze, wie löblich.
>>Das ist Rassismus pur und eine Tonlage, die ich außerhalb der NPD bisher nicht vernommen habe<<
Ihre Worte lassen nur die Schlussfolgerung zu, das sie Herrn Sarrazins Text nicht gelesen haben. Dann dazu Stellung zu nehmen auf solch vorverurteilende Gutmenschenmanier ist allerunterste Schublade werter Herr Edathy.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einspruch, Henry S.! Ich habe das Interview von Herrn Sarrazin sehr genau gelesen. U.a. die Passage, in der er sagte, er wünsche sich eine Zuwanderung von osteuropäischen Juden, weil diese einen "um 15 Prozent höheren IQ" als die deutsche Bevölkerung hätten. Bei, u.a., Türken sähe dies, so Sarrazin, anders aus.
Intelligenz an der ethnischen Zugehörigkeit von Menschen festzumachen, ist Rassismus pur. Da muss man auch nicht mehr drüber diskutieren. Wer solche anti-demokratischen, unaufgeklärten und menschenfeindlichen Ausführungen macht, disqualifiziert sich selbst.
Dass wir mehr Integration und ein besseres Zusammenleben brauchen, ist keine Frage. Das Abwerten von Menschengruppen und ein biologistisch-rassistisches Menschenbild sind etwas anderes - und nicht entschuldbar.
06.10.2009
Dirck Linck
| sheeper at gmx punkt de
lieber sebastian edathy,
ich freue mich über die deutlichen worte, die sie im fall sarrazin gefunden haben. sie waren angemessen und nötig.
ich hoffe, ihre partei wird keine entschuldigung für eine äußerung akzeptieren, die nicht zu entschuldigen ist.
mfg
dirck linck
06.10.2009
Nepal Lodh
| nepal punkt lodh at t-online punkt de
Lieber Herr Edathy,
herzlichen Glückwunsch zu dem sehr guten Wahlergebnis. Wenn wir Sie im Fernsehen sehen (wird in Zukunft vermutlich etwas weniger sein - schade) erinnern wir uns gerne an unsere Begegnung auf der Expo in Hannover und Ihrem Besuch in Oldenburg zu dem Jubiläum der Deutsch-Indischen Gesellschaft Oldenburg e.V.
Vielleicht ergibt sich noch einmal eine Begegnung.
Mit herzlichen Grüßen
Namaste
Marlies und Nepal Lodh
DIG Oldenburg e.V.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Sehr geehrter Herr Lodh, ob Sie mich künftig weniger oft oder noch öfter im Fernsehen sehen werden, entscheidet sich in den nächsten Wochen. Auf jeden Fall vielen Dank für die Glückwünsche zu meiner Wiederwahl in den Deutschen Bundestag.
01.10.2009
Horst Burmester
| horst punkt burmester at syndikat-online punkt de
Hallo Sebastian,
zu Deiner Wiederwahl möchte ich Dir ganz herzlich gratulieren und reichlich Energie für die kommenden vier Jahre wünschen.
Auf den (linken) Weg zu bringen ist ja so einiges...
Schön wäre es, wenn Ihr auch zügig eine MdB-Vertetungsregelung für unsere Region - trotz unserer Personalknappheit - finden würdet.
Wir sind nun ja doch reichlich abgeschnitten und gleiches klappt bereits bei den MdL`s nicht.
Und - weiter so mit dem echt munteren und erfrischendem Gästebuch
Horst
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
In der Tat muss die Frage, welche SPD-MdBs in Niedersachsen welche Regionen mitbetreuen, die jetzt nicht mehr einen eigenen SPD-Abgeordneten im Bundestag haben, in den kommenden Wochen geklärt werden.
Für den Wahlkreis Diepholz-Nienburg wäre mein Vorschlag, dass eine Zuständigkeits-Aufteilung erfolgt. Selbstverständlich ist für mich auf jeden Fall, den SPD-Ortsvereinen im Landkreis Nienburg, die nicht zum Wahlkreis Nienburg-Schaumburg gehören (also Hoya, Eystrup und Uchte), anzubieten, wieder - wie vor dem Wahlkreis-Neuzuschnitt 2002 - ihr Ansprechpartner zu sein und auch Termine vor Ort wahrzunehmen.
Bezüglich des Landkreises Diepholzes sollte eine Lösung gefunden werden, an der sich mehrere SPD-Bundestagsabgeordnete beteiligen, was intern - selbstverständlich auch gemeinsam mit dem leider nicht wiedergewählten SPD-Bundestagsabgeordneten Rolf Kramer - besprochen werden sollte.