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04.04.2009
Dr. Markus Schlarmann
| markus at schlarmann punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
in Bezug auf Ihre "stereotypischen" Kommentare möchte ich folgendes anmerken:
1. Sie sollten bei der Verwendung des Begriffs Niveau ganz vorsichtig sein.
2. Das Bundesverfassungsgericht hat - auch in Bezug auf die Ärztliche Berufsordnung - festgestellt, dass die Grundrechte (z.B. Artikel 5) in keiner Weise durch die Berufsordnung beschnitten werden dürfen.
3. Ein Wartezimmer ist kein öffentlicher Raum. Ich kann aufhängen, was ich will.
4. Die Politik hat die Diskussion in die Arztpraxis getragen, nicht wir Ärzte! Wenn wir jeden Tag die Diskussion mit den Patienten führen, so haben wir das Recht und die Pflicht die Urheber der Misere beim Namen zu nennen.
5. Ich bin durch die ärztliche Berufsordnung verpflichtet, Schaden von meinem Patienten abzuwenden. Dazu gehört es auch, von der Wahl der SPD abzuraten.
6. Sie gehen nicht ansatzweise auf die Kommentare hier im Gästebuch ein. Das beweist, dass Sie zwar eine Meinung haben, doch diese nicht ansatzweise durch Fachwissen fundiert ist.
7. Auch Abgeordnete stehen in einem Vertrauensverhältnis zu den Wählern und jetzt schauen Sie sich mal die Ansehenshitliste der Berufe an: Platz 1: Ärzte, Letzter Platz: Politiker. Von wem fühlt sich also die Bevölkerung in Ihrem Vertrauen missbraucht?
8. Unabhängig davon, ob Ihre Email rechtliche Relevanz hat (das lasse ich am Montag prüfen), so hat Sie eine moralische Relevanz - insbesondere, wenn der Verfasser ein MdB ist. Daher habe ich diese an die Medien weitergeleitet.
9. Ferner werde ich die mir zur Verfügung stehenden Mittel nutzen, in Ihrem Wahlkreis darüber aufzuklären, durch welche Abgeordnete sie vertreten werden.
10. Und glauben Sie wirklich, dass ein Aufruf eines SPD-Politikers an meine Patienten irgendeinen negativen Effekt für mich hätte? Ich praktiziere im "schwarzen" Landkreis Vechta. Ein Boykott-Aufruf der SPD würde mir die Patienten in Scharen in die Praxis treiben. Also, nur zu!
MfG
Dr. Markus Schlarmann
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
1) Ich verweise auf ein Rundschreiben des Vorsitzenden des Hausärzteverbandes
an alle Hausärzte vom 30. März 2009. Dem Inhalt kann ich mich nur
anschließen.
Link zum Rundschreiben: www.edathy.de/pdf/61.pdf
2) Ihr Gästebuch-Eintrag spricht für sich - aber leider nicht für Sie.
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Nachtrag: Ich dokumentiere folgend einige Forums-Beiträge, die auf www.hippokranet.com in Bezug auf die Ausführungen von Herrn Dr. Schlarmann erschienen sind:
"Der hat ja nicht mal gedient!" (Gemeint bin ich.) (Dr. Henrik Pres, Arzt in Berlin)
"Ein solcher Unrechtsstaat verdient es nicht verteidigt zu werden! Da wirds Zeit, dass es zu Ende geht!" (Dr. Stefan Heindl, Arzt in Gauting)
"Jede(r) Kollegin (Kollege), der an der Plakataktion teilnimmt und sich
nicht durch diese sozialistische Mischpoke beeindrucken lässt, verdient
allen denkbaren Respekt!" (Dr. Lothar Löser, Arzt in Hamburg)
"Diese machtbesoffenen Sozen (und wohl auch Christsozen) müssen
endlich in ihre Schranken verwiesen werden; also das Maul lasse ich
mir nicht verbieten, von keiner ÄK oder KV oder irgendeinem
dahergelaufenem MdB. Hoffe auf HARTZ 4 nach Abwahl für diese Bande." (Dr. Hartmut Schöttke, Arzt in Geesthacht)
04.04.2009
Schreiber Matthias
| fledermaushof at web punkt de
Sehr geehrter Herr Bundestagsabgeordneter Edathy,
jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.
Dieser Satz stammt aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten Sie der Auffassung sein, dass die Ärzte, die mit ihrer Plakataktion dazu aufrufen nicht die SPD zu wählen, das grundgesetzlich garantierte Recht auf freie Meinungsäußerung gegen geltendes Recht verstoßen, so empfehle ich Ihnen den juristischen Weg einzuschlagen.
Ihre öffentlich gemachte Drohung, Sie würden dazu aufrufen, dass Patienten diese Praxen meiden sollten, würden Ärzte in Ihrem Wahlkreis solche Plakate aufgehängt werden, dürfte Schadenersatzansprüche auslösen.
Ihr Verständnis von Demokratie kann ich nicht nachvollziehen. Der Wähler schon.
Wäre ich Bürger in Ihrem Wahlkreis, würde ich die Bürger darüber aufklären. Auch bei Ihrem Termin am Mittwoch, 01.04.2009 10.00 Uhr bei der Ostereier-Verteilaktion SPD-Ortsverein in Auhagen.
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
1) Ich verweise auf ein Rundschreiben des Vorsitzenden des Hausärzteverbandes
an alle Hausärzte vom 30. März 2009. Dem Inhalt kann ich mich nur
anschließen.
Link zum Rundschreiben: www.edathy.de/pdf/61.pdf
2) Ich habe nicht behauptet, dass das Aufhängen von Plakaten gegen eine demokratische Partei in Wartezimmern rechtswidrig ist. Ein solches Vorgehen ist freilich befremdlich und nicht akzeptabel. Einen Patienten mit solcher Polemik zu behelligen, ist nicht rechtlich, sehr wohl aber in der Sache eine Nötigung.
3) Ich kann keinem Patienten dazu raten, einem Arzt, der so vorgeht, Vertrauen zu schenken. Dass Sie sich auf das Recht auf freie Meinungsäußerung berufen, mir dieses Recht aber abzusprechen scheinen, finde ich seltsam.
04.04.2009
Reinhard Schaffrath
| hno at hno-schaffrath punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy,
Sie scheinen empört zu sein, dass sich meine Kolleginnen und Kollegen am Wahlkampf beteiligen und eine nicht gerade schmeichelhafte Beurteilung Ihrer Partei abgeben.
Ihr ständig wiederholter Kommentar hierzu: „Ich halte diese Aktion für unverschämt.“
Ach ja?
Was halten Sie denn von einer Gesundheitsministerin, die Ärzte als „Geiselnehmer“ bezeichnet?
Welches Vokabular der Entrüstung fällt Ihnen dazu ein?
Mit freundlichen Grüßen
Reinhard Schaffrath (HNO-Arzt)
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Ich verweise auf ein Rundschreiben des Vorsitzenden des Hausärzteverbandes an alle Hausärzte vom 30. März 2009. Dem Inhalt kann ich mich nur anschließen.
Link zum Rundschreiben: www.edathy.de/pdf/61.pdf
04.04.2009
Dr. Grotmann
| grotmann at gmx punkt net
Ihr Demokratieverständnis, Herr Edathy, lässt m.E. etwas zu wünschen übrig.
Sie sollen meinem Kollegen Dr. Schlarmann bezüglich seines Protestes gegen Ihre Partei eine Mail folgenden Inhalts zugestellt haben: "Ich verbitte mir weitere Emails von Ihnen.. 2) Hätten Sie Ihre Praxis im von mir vertretenen Bundestagswahlkreis, würde ich öffentlich dazu aufrufen, sich einen anderen Arzt zu suchen. Ihre Kampagne ist niveaulos, unanständig und hat mit der Verantwortung, die ein Mediziner hat, nichts zu tun.“
Ich stand der Plakataktion "15% reichen für die SPD" zunächst auch skeptisch gegenüber, weil ich dem Tenor der Aktion zwar 100% zustimme, mich aber parteipolitisch in der Praxis sonst zurückhalte.
Inzwischen sehe ich die 15% Aktion dank der Personen U. Schmidt und K. Lauterbach aber als Notwehr, und Ihr Versuch, Druck auf Dr. Schlarmann auszuüben, war für mich das letzte Argument, die Plakate auch aufzuhängen.
Konrad Adenauer wusste bereits, dass man dieses Land nicht gegen die Ärzte regieren kann, und Sie und Ihre Genossen werden das jetzt wohl lernen müssen.
Genug ist genug, und jeder Mechanikerlehrling im ersten Jahr weiß:
Schraube eindrehen, aber nach "fest" kommt "ab"
P. Grotmann
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren.
Wenn ein Arzt gleichwohl so handelt, würde ich in der Tat empfehlen,
sich einen anderen Arzt zu suchen. Einen, der seine Patienten nicht
politisch instrumentalisiert.
03.04.2009
Dr. Jürgen Fritzenschaft
| info at dr-fritzenschaft punkt de
Hallo Herr Bundestagsabgeordneter Egathy,
Arbeite daran, dass die SPD zukünftig bei 15 % im Bund ankommt. Wo kommen Sie dann an ??
Ihre mails an Kollegen Dr.Schlarmann sind ehrabschneident, frech und unqualifiziert.
Arbeitende Ärzte, die sich Sorgen um ihre Zukunft machen, brauchen keinerlei Kommentare von Leuten Ihrer Art, die weder wissen, was Selbststaändigkeit bedeutet und gleichzeitig Diäten und Altersversorgung haben, die jedem Arbeitenden die Schamesröte ins Gesicht treiben würden.
Auch Ihnen !!
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren.
Wenn ein Arzt gleichwohl so handelt, würde ich in der Tat empfehlen,
sich einen anderen Arzt zu suchen. Einen, der seine Patienten nicht
politisch instrumentalisiert.
Angesichts des Niveaus Ihres Eintrages, Herr Dr. Fritzenschaft: Sind Sie sicher, dass Sie Akademiker sind?
03.04.2009
Dipl. Med Rita Winter
| Rita punkt winter at t-online punkt de
Sehr geehrter Herr (so schreibt man das wohl) Edathy,
mit ziemlicher Verblüffung habe ich gelesen, dass Sie einen Kollegen bedroht haben, weil dieser sein Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen hat.
Es ist mir ein dringendes Bedürfnis, dies allen meinen Patienten mitzuteilen.
Schönes Wochenende
R.Winter
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren.
Wenn ein Arzt gleichwohl so handelt, würde ich in der Tat empfehlen,
sich einen anderen Arzt zu suchen. Einen, der seine Patienten nicht
politisch instrumentalisiert.
03.04.2009
Hans-Peter Meuser
| hmeuser at gmx punkt de
"Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen."
Ulla Schmidt und Andere meinen, wer im Dienst der Menschlichkeit arbeitet, müsse viele Leistungen unterbezahlt oder unbezahlt erbringen. Ich meine das nicht. "Ich werde meinen Beruf mit Gewissenhaftigkeit und Würde ausüben."
Ja, und zur Gewissenhaftigkeit gehört die Aufklärung der Patienten, wie es um das Gesundheitssystem steht und dass die wohnortnahe Versorgung durch Haus- und Facharzt akut bedroht ist. Und dazu gehört auch die Information, wer das meiner Meinung nach zu verantworten hat: SPD und CDU. Es gehört auch zu meiner Würde, für die angemessene Bezahlung meiner Arbeit zu kämpfen. "Die Erhaltung und Wiederherstellung der Gesundheit meiner Patientinnen und Patienten soll oberstes Gebot meines Handelns sein."
Das Aufhängen von Plakaten im Wartezimmer widerspricht dem nicht. "Ich werde alle mir anvertrauten Geheimnisse auch über den Tod meiner Patientinnen und Patienten hinaus wahren."
Und damit ich das kann, muss ich mich gegen die schweigepflichtbedrohende eCard wehren. "Ich werde mit allen meinen Kräften die Ehre und die edle Überlieferung des ärztlichen Berufes aufrechterhalten und bei der Ausübung meiner ärztlichen Pflichten keinen Unterschied machen weder nach Geschlecht, Religion, Nationalität, Rasse noch nach Parteizugehörigkeit oder sozialer Stellung."
Zur Aufrechterhaltung der Ehre meines edlen Berufs gehört das Eintreten für die Würde und die würdige Bezahlung meiner Arbeitsleistung am Patienten. Diese erbringe ich ohne Ansehung der Person, wie es das Gelöbnis erfordert. Ich behandle natürlich auch SPD-und CDU-Mitglieder, und zwar so wie es ihrem Krankheitszustand entspricht. Sollte mich jemand auf seine Parteizugehörigkeit oder die Wartezimmerplakate ansprechen, werde ich einer Diskussion nicht ausweichen. Weil das die Ehre und Würde meines Berufs erfordert. "Ich werde jedem Menschenleben von der Empfängnis an Ehrfurcht entgegenbringen und selbst unter Bedrohung meine ärztliche Kunst nicht in Widerspruch zu den Geboten der Menschlichkeit anwenden."
Und damit ich das weiterhin kann, kämpfe ich für eine Abkehr von der aktuellen menschenverachtenden Rationierungs-, Budgetierungs- und Bürokratisierungs-Medizin, die die freien Praxen aushungert und Kapitalgesellschaften den Weg bereitet. "Ich werde allen, die mich den ärztlichen Beruf gelehrt haben sowie Kolleginnen und Kollegen die schuldige Achtung erweisen. Dies alles verspreche ich auf meine Ehre."
Sic! Auch ich achte die Kollegen, besonders diejenigen, die Ehre, Würde und edle Überlieferung unseres freien Berufs unerschrocken verteidigen.
Das ärztliche Glöbnis fand ich im Anhang der Berufsordnung für die Nordrheinischen Ärzte, die im wesentlichen der Musterberufsordnung für Deutschland nachgebildet ist. In der Berufsordnung steht nichts vom Verbot von Information im Wartezimmer. Im Heilberufsgesetz übrigens auch nicht.
Berufsordnung: http://www.aekno.de/page.asp?pageID=57
Heilberufsgesetz: http://www.aekno.de/page.asp?pageID=5234#p29
Gelöbnis: http://www.aekno.de/page.asp?pageID=5284
Hans-Peter Meuser
Freie Ärzteschaft e.V.
Erster Vizepräsident
http://www.gesundheitswahlkampf.de
http://www.honorarluege.de
http://www.es-ist-unrecht.de
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren.
Wenn ein Arzt gleichwohl so handelt, würde ich in der Tat empfehlen,
sich einen anderen Arzt zu suchen. Einen, der seine Patienten nicht
politisch instrumentalisiert.
03.04.2009
Dr. Barbara Liechtenauer
| BLiechtenauer at aol punkt com
Was versthen Sie unter Demokratie, Herr Edathy?
Sie sollen meinem Kollegen Dr. Sch. bezüglich seines Protestes gegen Ihre Partei eine Mail folgenden Inhalts zugestellt haben: "Ich verbitte mir weitere Emails von Ihnen.. 2) Hätten Sie Ihre Praxis im von mir vertretenen Bundestagswahlkreis, würde ich öffentlich dazu aufrufen, sich einen anderen Arzt zu suchen. Ihre Kampagne ist niveaulos, unanständig und hat mit der Verantwortung, die ein Mediziner hat, nichts zu tun.“
Ich unterstütze ebenfalls die Plakataktion "15% reichen für die SPD" und ich kann nur von einer positiven Resonanz von meinen Patienten in meiner Praxis berichten! Bislang war die Politik keinerlei Thema für uns Mediziner in unseren Praxen, nun hat Ihre Gesundheitministerin U. Schmidt und der Herr Prof. Lauterbauch genau diese Reaktion herausgefordert. Wir Mediziner werden verunglimpft und verleumdet, sogar kriminalisiert mit Aussagen wie: Die Ärzte nehmen Patienten in Geiselhaft und es muß ein Korruptionsausschuß für Mediziner von der SPD gegründet werden usw.!Oder Frau Schmidt äußerte, daß der Arzt damit zufrieden sein müsse, was die Krankenkasse bereit sei zu zahlen!? Aber Hallo- dann fordere ich jeden Versicherten auf der Krankenkasse gegenüber genauso zu argumentieren in Bezug auf seinen Beitrag! Dies sollten wir uns alles gefallen lassen, daß nur 15% der Beiträge tatsächlich zur Patientenversorgung dienen, der Rest irgendwo im Sumpf versackt? Nein! Deshalb ist die 15% Aktion dank der Personen U. Schmidt und K. Lauterbach absolut notwendig und als reine Notwehr zu sehen! Ihr Versuch, Druck auf meinen Kollegen in dieser Form aus zuüben, werte ich als persönlichen Angriff auf das im Grundgesetz verankerte Recht der freien Meinungsäußerung eines jeden Bürgers!
Dr. B. Liechtenauer
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren.
Wenn ein Arzt gleichwohl so handelt, würde ich in der Tat empfehlen,
sich einen anderen Arzt zu suchen. Einen, der seine Patienten nicht
politisch instrumentalisiert.
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Nachtrag: Ich dokumentiere folgend einen Forums-Eintrag von Frau Dr. Liechtenauer auf www.hippokranet.com vom 4. April 2009: "(...) die Antworten auf unsere Meinung auf seiner Homepage disqualifizieren diesen Menschen Edathy einfach nur selbst! Seine Unfähigkeit auf konstruktive und sicherlich nicht ganz
unintelligente Kritik adäquat zu reagieren um sich so mit uns in einer
vernünftigen und erwachsenen Art und Weise auseinanderzusetzen, ist, so
denke ich, bei diesen Menschen mit dieser Gesinnung nicht möglich! Bezeichnend finde ich auch, daß selbst auf diesem niedriegen
SPD-Karriere-Niveau schon keine Argumente gebracht werden, das hat er
eben von Ulla gelernt, die auch nur stereotyp ständig den gleichen
Müll von sich gibt! Diese Leute wollen sich nicht wirklich mit dem "Fußvolk" .....
mit uns VOLK austauschen, das müssen wir schon verstehen, die schweben
doch in ihrer kommunistisch-geschwängerten Welt und glauben
tatsächlich, daß sie alleine durch ständiges Lügen Recht haben! Aber
genau das macht diese völlig realitätsfremden und absolut hypertrophen
Menschen, die ihr Leben noch nichts geleistet haben, so angreifbar.....
und das müssen wir ausnutzen! Aus der Geschichte ist doch zu erkennen,
daß die Menschenverachtung gerade bei Kommunisten besonders hoch im
Kurs und ein Menschenleben eben nichts wert ist! (Peijng Tian` an Men =
Platz des himmlichen Friedens, Prager Frühling usw....) (...)."
Hervorhebungen von mir.
Frau Dr. Liechtenauer ist übrigens Ärztin in Eschenbach.
03.04.2009
Dr-Paul Hengsbach
| dr punkt paul punkt hengsbach at t-online punkt de
Sehr geehrter Herr Edathy!
Glückauf für Ihre letzten 6 Monate als MDB. Die Aktion "15% für die SPD sin genug" wird mit dazu beitragen, dass Sie als Soziologe nach der Wahl forschen können, warum es mit der SPD nicht mehr recht klappen will.
Auch ich habe diese Plakate im Wartezimmer und gleich an der Rezeption aufgehängt - Sie lieber Herr Edathy, brauchen ja nicht zu kommen wenns Ihnen nicht passt !
Wahltag ist Zahltag !
MFG
Dr. Paul Hengsbach
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Kommentar von Sebastian Edathy, MdB:
Einige (ich gehe davon aus: wenige) Ärzte hängen derzeit in ihren Praxen
Plakate auf, auf denen es u.a. heisst: "Wählen Sie was Sie wollen. Aber
nicht SPD. (...) Aktion 15: 15 Prozent für die SPD. Das reicht."
Ich halte diese Aktion für unverschämt. Ein Arzt ist für seine Patienten
Vertrauensperson. Es ist nicht seine Aufgabe, Parteien zu diffamieren
oder für bzw. gegen die Wahl einer Partei zu agitieren. Ich glaube, Herr Dr. Hengsbach, Sie haben ein falsches Berufsverständnis.
31.03.2009
Graham Shepherd
| g punkt shep at web punkt de
Why is it so difficult,in Germany,to respect Inter-racial socialism.
I have worked for das Auswärtigesamtes in Bonn,representing the the German Government,in Russia and Jugoslawia,during the Balkan war,and have achieved,as an individual,many successes.
I am English and have many Indien and Pakistani friends in the UK.It works!