28.11.2011
MdB Edathy lud Lebenshilfe-Vertreter zu Konferenz nach Berlin ein
Simone Bachmann, Sprecherin der behinderten Mitarbeiter der Lebenshilfe Stadthagen und Volker Weißhaupt, ihr Kollege von der Lebenshilfe Nienburg, nahmen jetzt an einer eintägigen Konferenz der SPD-Bundestagsfraktion in Berlin teil.
Die beiden Werkstattsratsvorsitzenden diskutierten mit 230 weiteren Vertretern aus ganz Deutschland unter anderem über die Themen Mitwirkung und Entlohnung.
Die Werkstatträte vertreten analog zu Betriebsräten die Interessen der Beschäftigten in Werkstätten für Menschen mit Behinderung. Die rot-grüne Bundesregierung hat die seit 2001 bestehende sogenannte Werkstättenmitwirkungsverordnung eingeführt. Auf ihrer Basis wirken heute die Werkstatträte für die insgesamt 280 000 Beschäftigten in den Werkstätten mit.
Die UN-Konvention über die Rechte der Menschen mit Behinderung schreibt in Artikel 27 das Recht auf Teilhabe in einem offenen und zugänglichen Arbeitsmarkt fest. Deshalb wollen auch viele Werkstatträte ihren Betrieb zu einem sog. inklusiven Unternehmen weiterentwickeln, in dem Behinderte und Nichtbehinderte gleichberechtigt miteinander arbeiten.
Im Rahmen der Veranstaltung traf MdB Sebastian Edathy mit den beiden Teilnehmern aus den Kreisen Nienburg und Schaumburg zusammen, um sich über die aktuelle Situation der Lebenshilfemitarbeiter in Nienburg und Stadthagen zu informieren.