07.12.2011
Weitere CH-53-Ausbildung in Bückeburg bleibt fraglich
Aus einer jetzt vorliegenden Antwort des Bundesverteidigungsministeriums auf entsprechende Fragen des heimischen Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy geht hervor, dass sich das Ministerium die Entscheidung für die Zukunft der Ausbildung am Hubschraubermodell CH-53 weiter offen hält.
Man könne "zum jetzigen Zeitpunkt noch keine abschließende Aussage zur künftigen Verortung der fliegerischen Ausbildung CH-53 treffen", heißt es wörtlich in der schriftlichen Stellungnahme von Verteidigungs-Staatssekretär Rüdiger Wolf.
Der Hintergrund: Zur Zeit ist innerhalb des Ministeriums strittig, ob die Ausbildung am CH-53 bei der Heeresfliegerwaffenschule in Bückeburg verbleiben soll oder der Luftwaffe zugeordnet wird.
MdB Sebastian Edathy: "Wir reden hier von rund 120 Beschäftigten und ihren Familien, die das Ministerium somit im Zustand der Unsicherheit bezüglich ihrer Lebensplanung belässt." Wie Staatssekretär Wolf in seinem Brief an Edathy andeutet, könnte der Zeitpunkt der Entscheidung sogar erst im kommenden Frühjahr liegen.
Edathy hat dafür kein Verständnis: "Die hervorragende Infrastruktur in Bückeburg-Achum und die massiven Investitionen in die Simulator-Einrichtung lassen es absurd erscheinen, dass man ernsthaft erwägt, der Heeresfliegerwaffenschule die Ausbildung am CH-53 zu entziehen."
Edathy kündigt an, jetzt Bundesverteidigungsminister Thomas de Maiziere um ein persönliches Gespräch zu bitten.
Anlage (pdf-Datei): Schreiben Bundesverteidigungsministerium an MdB Sebastian Edathy
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